Gemeinsame Ziele statt gegeneinander arbeitender KPIs
Das klassische Problem: Marketing wird auf Lead-Quantität gemessen, Sales auf Closing. Zwei Metriken, zwei Anreize.
Marketing denkt: mehr Leads gleich bessere Performance. Sales denkt: bei besserer Qualität bräuchte ich nicht so viele. Beide haben recht, und genau das ist das Problem.
Die Lösung: Beide Teams arbeiten auf dasselbe Business-Ziel hin, nicht auf gegeneinander laufende Teilmetriken. Operative KPIs verschwinden dabei nicht. CTR und Cost-per-Lead bleiben für die tägliche Optimierung sinnvoll, sie dürfen aber nicht gegen die gemeinsame Revenue-Verantwortung arbeiten.
Praktisches Beispiel: Marketing liefert 100 Sales Qualified Leads. Ob das gute SQLs sind, entscheidet nur eine Frage: Konvertieren sie zu Kunden? Das ist die gemeinsame Metrik. In der Industrie optimieren etwa 68 %* der Unternehmen noch auf getrennten Zielen. Das Ergebnis: Pipeline-Lücken, höhere Customer Acquisition Costs und niedrigere Win-Raten.
Mehr dazu: Gemeinsame KPIs für Marketing und Sales